Biography


Nik Bird - bass/ vocals
Nik Beer - guitar
Paris Jay - drums

FORMOSA, three young men, on stage together since their school days in Southern German Province, now landed in Essen in the Ruhr area, is a band that is not ashamed of nudity. Please what?

That’s right, FORMOSA have undressed their music, they themselves call it "hard and heavy”.
And while with similar groups the motto is often: higher, more pompous, more garish, FORMOSA return to the state of nature, which is: an electric guitar, a bass, a drum set – music in loincloth so to speak.

Already on the first two albums “Tight & Sexy” (2016) and “Sorry for Being Sexy” (2018) the band showed that the reduction is the biggest thing about their songs. Drums, riffs and enough space for some unusual hooks. In this period, they played more than 200 shows with bands like THE NEW ROSES, THUNDERMOTHER, BONFIRE and BATTLE BEAST and went on their first bigger tour through the Balkan countries. This was their School of Rock. In the beginning of 2019, they played a support tour with the Legends of NAZARETH, followed by a busy festival summer.

For 2020 the band has announced their third studio album in collaboration with ftwctp records for the vinyl edition. Therefore, they barricaded themselves in a studio in Antwerp with Martin Furia (Vanderbuyst, Destruction, Nervosa) to record their best album so far. With the mission to revive the feeling of the 80s, which the three guys know only from legends and stories, and to transport it into the year 2020.



(Foto: Angelina Ouchani)

Schweiß schiebt sich aus den Poren, E-Gitarren zerren Beine auf die Tanzfläche, volle Köpfe laufen leer - und man meint auch, die eigenen Brusthaare wachsen gerade schneller als die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Ganz klar, was da aus den Boxen pumpt, das ist purer Sex. Hard Rock, Heavy Metal und Glam machen ein Baby - und da ist es auch schon: Hallo, FORMOSA!

FORMOSA, drei junge Männer, seit ihrer Bodensee-Schulzeit zusammen auf der Bühne, nun in Essen im Ruhrgebiet gelandet, ist eine Band, die sich nicht vor Nacktheit schämt. Wer eines der Konzerte von Nik Bird, Nik Beer und Paris J. besucht, merkt das schnell, wer das nicht tut, dem droht aber auch keine Wissenslücke, ebenjene Nacktheit kann man nämlich auch hören. Bitte was?

Ganz richtig, FORMOSA haben ihre Musik, sie sagen selbst dazu selbst „Hard and Heavy“, ausgezogen, ganz langsam, mit Küssen auf den Hals, Liebesschwüren und allem drum und dran. Und während bei ähnlichen Gruppen oft die Devise gilt: höher, pompöser, greller, besinnen sich FORMOSA also zurück auf ihren Naturzustand, der da lautet: Eine E-Gitarre, ein Bass, ein Schlagzeug, Musik in Lendenschurz sozusagen. Schon auf den ersten beiden Alben „Tight & Sexy“ (2016) und „Sorry for Being Sexy“ (2018) zeigte die Gruppe, dass sie sich mit wenigen Mitteln einen Ohrwurm-Palast bauen kann, dass gerade die Reduzierung das Größte an ihren Songs ist. Detailverliebt schichten FORMOSA Snare auf Snare, Riff auf Riff, es bleibt genug Platz, gar eine eigene Bühne für die ungewohnt poppigen Hooks, die so verlässlich in FORMOSAs Mitsing-Memorie-Spiel wiederkehren, dass man sie garantiert drei, vier Mal mitbrüllen darf. So wird mal der körperliche Verfall durch Bier zelebriert („Fuck up your Liver!“), mal das Motorradfahren ohne Motorrad beschworen („Friends Of The Night“). Wer harte Musik mit weichem wie gleichwohl ironischem Kern mag, muss das einfach lieben.

Und, ja, die Pointe wirkt, grenzübergreifend. Auf über 300 Konzerten zeigten FORMOSA schon in ganz Europa, von Skandinavien über den Balkan, wie großartig ekstatisch eine Live-Show dieser Band sein kann. Auf ihren Touren teilte die Band bereits eine Bühne mit Größen wie THUNDERMOTHER, THE NEW ROSES oder den legendären NAZARETH.

Und die Reise geht weiter: Für 2020 hat die Band ihr drittes Studio-Album angekündigt. Sie haben sich dafür in einem Studio in Antwerpen mit Martin Furia (Vanderbuyst, Destruction) verbarrikadiert und ihr bisher bestes Album eingeknüppelt. Die Mission, das Gefühl der 80er Jahre, die sie nur aus Legenden und Geschichten kennen, wiederzubeleben und in das Jahr 2020 zu transportieren. DIO, BOWIE und THE HOFF würden stolz sein.